Unfertige Objekte…

Ich weiß nicht wie es sich bei euch verhält, aber wenn ich fern ab von meinem Arbeitsplatz bin – vorzugsweise bei meinen Eltern – dann brodeln in mir die Ideen und Pläne für neue Näh- oder Bastelprojekte. Der ganze Elan verpufft aber schnell wieder, wenn ich dann wieder zu Hause bin und der Alltag einer Mama zu schlägt. Tagsüber komme ich dank des Wirbelwindes zu kaum etwas. Abends, wenn die Kinder dann im Bett sind, dann steht erst Mal der Garten auf dem Plan. Keine Frage, der Garten macht mir sehr viel Freude und Spaß und ich kann schön abschalten, während ich ernte, jäte und gieße. Aber bis ich aus dem Garten wieder zurück komme, ist es meist neun oder halb zehn. Wenn ich dann noch irgendetwas kreatives anfange, komme ich nicht vor zwölf ins Bett. Dabei nehme ich mir jeden Morgen vor früher ins Bett zu gehen. (Die Kreativeule kennt das Drama zur Genüge ;-)). Übrigens wäre es ein Trugschluss, wenn man denkt ich würde früher ins Bett gehen, wenn ich nicht mehr nähe.
Worauf ich eigentlich hinaus will, durch die vielen Ideen und den Wunsch sie umzusetzen, bin ich wahnsinnig gut darin UfOs zu produzieren. Jetzt bin ich es aber wirklich leid und deshalb muss ich mir ein funktionierendes System überlegen, um meine UfOs abzubauen. immer wieder bestaune ich Asukas funktionierendes Rotationsprojekt. Aber für meine UfOs käme das nicht in Frage. ich tendiere gerade zu „2 UfOs abbauen 1 neues Projekt beginnen“ oder „Ufo Monat September“

Vielleicht habt ihr noch Vorschläge?
Nachfolgend die Ufos, die mir gerade einfallen:
– 2 Haarforken
– Flurgardine
– Katzenkratzbaum
– kleines Küchenregal
– ärmelloses Top
– T-Shirt
– Sitzkissen für die Küchenstühle
– Rock (von 2012)
– Puppenjacke für Paula
– einen Quilt

ich hab hoffentlich kein UfO vergessen, sind sowieso schon genug….

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13 Antworten zu Unfertige Objekte…

  1. smoky72 schreibt:

    Du hast recht, die Rotation würde bei Dir nicht funktionieren. Andererseits kenne ich Dich nicht gut genug, um Dir zu einem System raten zu können. Ich schätze, beide haben ihre Vorteile. Am meisten Motivation bietet sicherlich „2 abbauen – 1 neues Projekt“ – andererseits könnten dadurch auch schnell neue UfOs produziert werden.

    Welche UfOs sind denn am schnellsten zu erledigen? Vielleicht solltest Du dann erstmal damit anfangen, dann siehst Du erstmal schnell ’nen Fortschritt. Und das gibt dann ja vielleicht schon genug Motivation, um die anderen, langwierigeren in Angriff zu nehmen.

    Übrigens, mal so von Wirbelwindmutter zu Wirbelwindmutter: Meine Jungs (inzwischen 4 und 6 Jahre alt) dürfen bei der Gartenarbeit helfen, wenn sie Lust haben. Mein lütter gräbt z.B. unheimlich gern nach Regenwürmern (wo nix gepflanzt ist) und alle beide begießen gern Blumen. Und sie wissen auch, daß ich beim Handarbeiten zwar beschäftigt bin, aber trotzdem ansprechbar. Spielen können sie auch sehr gut alleine, oftmals ist nur die Hauptsache, daß Mama daneben sitzt 😉

    • Laiza schreibt:

      noch bin ich ja noch auf Besuch bei meinen Eltern, solange kann ich mir noch Gedanken über meinen Schlachtplan machen
      Bezüglich Garten: Mit der Großen, 3, geht das super. aber der Kleine ist das Problem, mit 17 Monaten hört man nicht auf Mama. Deshalb mussten schon ein paar Buschbohnen dran glauben…

  2. asuka44 schreibt:

    Ich würde in deinem Fall auch zu 2:1 tendieren. Einen ganzen Monat nur UFOs könnte dazu führen, dass der Garten sehr gut gepflegt wird in dem Monat, weil du gerade keine Lust auf UFOs hast. 2:1 ist übrigens das Prinzip, nach dem mein Mann neue T-Shirts anschleppen darf. Er nimmt am liebsten von jedem Konzert eins mit, und so ein T-Shirt hält auch locker mal 20 Jahre. Damit der Kleiderschrank nicht platzt, muss er sich von zwei alten trennen für jedes neue, das er mitbringt. Funktioniert. 🙂
    Und deine UFOs sind ja übersichtlich, das sollte schnell gehen…

    Ich glaube, hier ist irgendwo ein Tornado unterwegs, der alle in seinen rotierenden Bann schlägt. 😀

  3. Wir beide haben darüber ja schön öfter geredet, aktuell am Mittwoch so von Angesicht zu Angesicht. Ich bin nach wie vor der Meinung, eine verkürzte Rotation daraus zu machen. Also nicht 10 Stunden sondern vielleicht 3 Stunden für jedes UFO und kein neues Projekt.
    Ich finde, das lenkt dich momentan zu sehr ab. Sei streng mit dir, arbeite deine UFOs ab und genieße die Vorfreude auf was Neues. So wie ich dich kenne, wird dir das sehr gut tun. Du siehst Erfolge, dein von dir als schlimm empfundenes Chaos nimmt ab und du wirst dich toll fühlen.

    • Laiza schreibt:

      Naja, aber selbst bei 3 Stunden ist es unpraktisch. WEnn ich für den Kratzbaum 3,5 Stunden bräuchte, dann würde ich dann nicht nach 3 Stunden einfach aufhören und was anderes machen und dementsprechend wäre dann der Sinn der Rotation vorbei.
      Ich denke ich werde das 2:1 Prinzip anwenden.

Über Kommentare freue ich mich immer sehr :-)

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