Vom vergangenen Mittwoch und dem Wochenende

Mittwoch wollte ich das schon posten. Ein paar Bilder vom Tag 😉

k-WP_20130821_001

Erst den Hundetrog ausschütten und dann versuchen ihn wieder aufzufüllen klappt nicht so gut 😉

k-WP_20130821_002

Mama hilft 🙂

Ich dachte es gäbe nichts zum ernten!

Ich dachte es gäbe nichts zum ernten!

Endlich werden die Paprikas rot 😀

Werbespielzeug *g*

Werbespielzeug *g*

Wir haben den Apfelbaum im Garten beflückt. Rund 30 Liter Grafensteiner Äpfel haben wir vom Baum geholt und es hängt noch einiges dran! Dann hab ich mit meiner Schwiegermutter eine Stunde lang Äpfel geschält und klein geschnitten. Rund 20 Liter Apfelstücken haben wir dann zu Apfelmus verkocht. Eine rießige Protion wurde von den Kindern direkt verzerrt. Abends hab ich dann fleißig eingekocht 🙂 Wahrscheinlich gibts noch mal eine Runde Apfelmus, aber vorher brauche ich neue Gläser!

k-WP_20130821_017Ein paar Äpfel wurden zu einem leckeren Apfelkuchen verbacken 🙂

So ein Ei kommt nicht von glücklichen Hühnern!

So ein Ei kommt nicht von glücklichen Hühnern!

Der Kuchen war fürs alljährliches Treffen unserer FanFiction-Kurzgeschichten-Truppe gedacht, dass jedes Jahr im August stattfindet. Man freut sich ein ganzes Jahr lang darauf, liebgewonnene Menschen aus ganz Deutschland wieder zutreffen und dann verläuft das Treffen ganz anders als geplant. Uns hat nämlich ein Magen-Darm-Virus erwischt (evt. auch irgendwas anderes)! Diejenigen unter uns, die sich standhaft gegen den Virus gewehrt haben, waren in der Unterzahl. Das Ganze hatte sich in der nacht von Freitag auf Samstag soweit zugespitzt, dass die Mitarbeiterin (die dann auch krank war) des Pfadfinderheimes die Sanitäter informiert haben. Die kamen dann – wie beruhigend – mit Mundschutz und Handschuhen ins Pfadfinderheim und haben alle Kranken unter die Lupe genommen. Meine beiden Kinder hatten sich auch übergeben, zum Zeitpunkt des Eintreffens der Sanitäter (später Nachmittag) aber schon wieder gegessen und alles bei sich behalten und durchgehend Flüssigkeit zu sich genommen. Ich hab mir überhaupt keine Sorgen um meine Kinder gemacht, vorallem wenn man dabei zugeschaut hat, wie sie spaßig durch die Gänge gerannt sind 😉 Trotzdem wollten die Sanitäter, dass die Kinder ins Krankenhaus kommen, weil es halt Kinder sind. Was macht man als Mutter, wenn 5 Sanitäter mit Mundschutz voreinem stehen? Mir ging es super und ich habe mehrmals gesagt, ich könne mit unserem Privatauto hinerher fahren. NEIN ging nicht, durfte ich nicht, auf Grund von Quarantänemaßnahmen….

Also wurden wir vier, mein Mann, unsere zwei Kinder und ich, mit ZWEI Krankenwagen 48km, ACHT UND VIERZIG KILOMETER! Nach Frankfurt Höchst in die Kinderklinik gefahren. Die Gießener Klinlik, die für uns deutlich angenehmer gewesen wäre, hätte keine Kapazität um ein quarantäne Zimmer für 4 Leute zu stellen.

Und dann? Nachdem wir also rund 40 Minuten gefahren sind – der Sani in meinem Krankenwagen hatte während der Fahrt den Mundschutz abgenommen -, kamen wir in ein U-Zimmer der Ambulanz. Nach dem die Kinder nackig gewogen wurden, verschwand die Schwester. Nach 15 Minuten habe ich dann die Kinder wieder angezogen, weil weitere Untersuchungen auf sich warten liesen. Sagt man da nicht normalerweise Bescheid? Sie können jetzt die Kinder wieder anziehen? Nö wieso nur! Nach ganzen 45 Minuten kam eine Ärztin, tastete und hörte beide Kinderbäuche ab, fragte noch mal nach dem Verlauf und schickte uns nach Hause, mit dem Rat in der Apotheke etwas gegen Durchfall und Übelkeit zu holen, falls noch mal etwas auftritt.

Uff …!! Jetzt saßen wir also in Frankfurt ohne Auto und mussten ein Taxi zurück nach Butzbach nehmen, dass uns sage und schreibe 75 Euro gekostet hat! Für nichts und wieder nichts! Die arme Kreativeule hatte uns per Handy erwischt, als wir gerade wieder auf dem Rückweg nach Butzbach waren und ich hab sie mit meiner Aussage ziemlich verunsichert. Sorry sorry sorry! Aber ich stand echt neben mir!

Während wir unsere Zeit auf dem Weg und im Krankenhaus verplempert haben, durften alle übrigen das Pfadfinderheim desinfizieren. So sauber war das wohl noch nie gewesen! Davon abgesehen und den Rat, dass alle noch einen Tag dableiben sollen (was Abreisetechnisch sowieso der Plan war) wurde nichts gemacht. Die ganze Aktion hatte nur für ein Mitglied unserer Truppe etwas Gutes, sie war ebenfalls ins Krankenhaus gekommen und musste mit einem Tropf wieder aufgepeppelt werden. Sie konnte aber am nächsten Tag schon nach Hause.

Wir wissen nicht woher das jetzt alles kam. Novo wird ausgeschlossen, weil es den Betroffenen zu schnell wieder gut ging. Das Pfadfinderheim hat allerdings eine eigene Wasserversorgung und wir vermuten eventuell eine Verunreinigung des Wassers. Am Essen kann es nicht liegen, wir kochen immer selbst und frisch und dann hätte es alle treffen müssen. Bzw. die Kinder hätten verschont bleiben müssen, weil die was anderes gegessen haben.

Am Sonntag Abend hat mich das Ganze dann natürlich auch noch eingeholt. Aber inzwischen gehts wieder.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Familie & Ich veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Vom vergangenen Mittwoch und dem Wochenende

  1. smoky72 schreibt:

    Mensch, das ist ja doof, das Euer Treffen so unglücklich verlaufen ist. Zum Glück war es nichts „ernstes“ und Ihr seid schnell wieder auf die Füße gekommen.

    Aber die Fotos von Deinem Lütten sind goldig 🙂

Über Kommentare freue ich mich immer sehr :-)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s